Aprils Musik

Jeder Monat hat seine eigene Playlist verdient.

Who said that I wasn't right?

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2600 Selfies auf 2600 Meilen

26.03.2015

Ich habe eine Bucketlist, auf der viele Dinge stehen, die ich bis Ende 30, Ende 40, Ende 50 und dem Ende meines Lebens gemacht haben möchte. Obwohl ich jedes Jahr wenigstens einen Punkt streiche, wird die Liste nicht wirklich kürzer. Seit kurzem steht „Mindestens 1000 Meilen Pacific Crest Trail wandern“ darauf, seitdem ich „Wild“ mit Reese Witherspoon gesehen habe.
Soeben ist der Punkt „Mindestens 1000 Meilen Pacific Crest Trail wandern“ etwas hochgewandert, nachdem ich dieses Video von Andy Davidhazy gesehen habe, weil: Ich hätte es ganz genauso gemacht. Ein Selfie auf jeder Meile:

Für dieses Jahr steht eigentlich der Punkt „Irgendwie aus eigener Kraft die Alpen überqueren“ an, aber wenn ich mir das so ansehe, bekomme ich ein bisschen Pippi in den Augen.

via KFMW

OK GO!

OK GOs erster richtige Werbespot ist episch

25.03.2015

OK Go haben in der Vergangenheit schon öfters mit Unternehmen zusammengearbeitet, um ihre Musikvideos zu drehen. Wie zum Beispiel das eine Mal, als sie mit Chevrolet zusammengearbeitet haben. Mit Google, Samsung und State Farm hatten sie auch zu tun, aber einen richtigen Werbespot haben sie bisher nicht gemacht. Das hat sich jetzt mit dem Spot für eine chinesische Möbelfirma geändert, die (natürlich) mit vielen bunten optischen Illusionen zu tun hat. Zu hören ist übrigens „I Won’t Let You Down“, das von dem Dan Konopka geremixt wurde:

Hier erzählt die Band noch ein wenig über die Arbeit:

via AdWeek

Sponsered: Mit Ferrero Lovebrands Punkte sammeln

24.03.2015

Wir unterbrechen dieses Blog für ein kleines bisschen Werbung(e)

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Es gibt Tage, da finde ich drei Mails in meiner Box, die mich fragen, ob ich nicht für Onlinecasinos und -apotheken werben will, vier schlagen mir einen Linktausch vor und eine Mail, die mir weiß machen will, dass esib das perfekte Blog wäre, um auf einen Kirchentag auf dem Lande aufmerksam zu machen. Ich will gerade den Rechner zuklappen, als die Mail einer der wenigen Medienagenturen reinflattert, die ich ernstnehmen kann. Ich lese „Ferrero“ und „nutella“ und befinde mich urplötzlich mitten in einem Flashback, in dem ich mit meinem Bruder diese kleinen Kirschlollies am Pappstil abwechselnd in Kakao und nutella tunken, um sie genussvoll abzulecken. Ich frage mich, warum ich das seit fast 30 Jahren nicht gemacht habe und klappe den Rechner dann doch zu, um mir Kirschlollies und nutella zu kaufen.

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Ein Glas nutella später fällt mir ein, dass ich auf die Mail nicht geantwortet habe und so sage ich der Anfrage mit schokoverschmierten Fingern zu: „Klar schreibe ich was über eure Lovebrands Punkte!“. Leider werde ich kurz danach von einem weiteren Flashback abgehalten mein Versprechen einzulösen: Ich bin seit knapp anderthalb Jahren selbstständig und habe die Hälfte der Zeit für ein Siemens Projekt abwechselnd in Berlin und Wien gearbeitet. Das Büro in Berlin ist im 23. Stock des Alianz Towers, mit einem fantastischen Blick über den Treptower Park und der Spree. Das Beste an dem Job ist allerdings nicht die Aussicht (und ganz sicher nicht der Kaffee), sondern die zwei bis oben hin mit Snacks gefüllten Kühlschränke. Alle paar Tage werden die Kühlschränke durch irgendeiner weißen Magie aufgefüllt und danach sind die Milchschnitten am heißesten begehrt. Ich habe jahrelange Erfahrungen sammeln können Milchschnitten mit der Zunge zu „schälen“ (jeder weiß doch, dass das weiße Zeug das Beste ist!). Bei Siemens lernte ich noch einen siebten Sinn dafür zu entwickeln die Kühlschrankauffülltage exakt vorherzusagen, um rechtzeitig der Erste zu sein, der sich geräuschlos an die Kühlschränke nähert, um das braun-weiße Glück abzugreifen. Ich bin ein Milchschnittenninja.
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Varoufakis Stinkefinger

Jan Böhmermann und Varoufakis Stinkefinger

19.03.2015

Wer es bis jetzt noch nicht mitbekommen hat, muss die letzten Stunden im Koma gelegen haben: Alle sozialen Kanäle sind voll davon, dass hinter dem griechischen Stinkefinger eigentlich Jan Böhmermann steckt. Oder vielleicht doch nicht? Egal ob Fake oder Fakefake, Böhmermann hat schon zum zweiten Mal die Medien vorgeführt. Ob Günther Jauch sich die Blöße geben wird und sich einerseits Varoufakis entschuldigen und Böhmermann seinen Respekt ausdrücken wird, wie damals Raab? Schwer vorstellbar, was schade ist, weil ich wohl zu den letzten Menschen meiner Generation gehöre, die den Jauch so richtig sympathisch finden.
Ich weiß es doch auch nicht!

via Jan Böhmermann

volvic

Werbung(e): „Juicy ist #gegengrau“

19.03.2015

Wir unterbrechen dieses Blog für ein kleines bisschen Werbung(e)

Gute Ambient Stunts sind relativ rar gesäht und kommen in Deutschland sowieso zu selten an. Von daher ist es (Achtung, ganz mieser Kalauer!) erfrischend, dass Volvic mal loslegt und mitten im Winter leicht bekleidete Männer und Frauen auf Knopfdruck zu sommerlicher Live Musik tanzen lässt. Natürlich wirken manche Passanten (wie in den meisten Ambient Stunts) stellenweise gestellt, aber sei’s drum: Die Aktion macht Spaß, ich musste lächeln und wenn ich so aus dem Fenster schaue, scheint es wenigstens ein bisschen geholfen zu haben.

Selbst wer aus irgendwelchen Gründen nichts mit solchen Maßnahmen nichts anfangen kann, hat wenigstens musikalisch etwas davon: Moop Mama läuft jetzt bei mir erstmal auf Dauerrotation.

Außerdem zitiere ich ausnahmsweise einfach mal aus der Pressemitteilung, weil ich den Schluss so süß finde:

Wir ertragen den Anblick tausender identischer Bommelmützen,
besonders den mit dem Fellimmitatpüscheln, nicht mehr. Dazu diese
Einheitswinterparkas. Unter uns Gebetsschwestern, damit sehen einfach alle aus
wie Pat und Patachon. Also haben wir uns gedacht, drehen wir den Spieß mal um
und machen es uns in unserer kleinen Lilalaunewelt wie es uns gefällt– ohne
Alkohol versteht sich, wir sind ja hier am arbeiten und Pressemitteilungen sind ne
ernste Sache.

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